„Onkel Öcsi“ – so nannte ihn die Nation, und so ist er in unseren Herzen geblieben. Seine Karriere entfaltete sich bei Kispesti AC und später bei Budapest Honvéd, wo er gemeinsam mit dem ebenfalls weltberühmten József Bozsik spielte und Bp. Honvéd zu fünf Meistertiteln führte.
Gemeinsam mit seinen Nationalmannschaftskollegen führte er den ungarischen Fußball in die Weltspitze. Er war das Symbol der „Mighty Magyars“, der Goldenen Elf – als Kapitän, Führungspersönlichkeit und Vorbild.
1952 wurde er Olympiasieger, 1953 war er einer der Helden des 6:3-Sieges in London, 1954 Vizeweltmeister. Nach der Revolution schrieb er in Spanien bei Real Madrid mit Meistertiteln, Europapokalsiegen und Hunderten von Toren ein weiteres Kapitel Fußballgeschichte.
Nach dem Ende seiner Spielerkarriere bewährte er sich auch als Trainer. Von Australien bis Griechenland, von Spanien bis Chile wurde sein Name überall mit Respekt genannt. 1992 kehrte er nach Ungarn zurück, und in seinen letzten Lebensjahren galt er nicht nur als Sportler, sondern als nationale Ikone und eines der größten Symbole des Ungarntums.
Heute, an seinem Todestag, erinnern wir uns nicht nur an den Spieler, sondern auch an den Menschen, der Bedürftigen stets geholfen hat.
Wer ihn spielen sah, wird ihn nie vergessen. Und wer nur von ihm gehört hat, weiß ebenfalls: Ein solches Talent wird nur selten geboren.
Ruhe in Frieden, Onkel Öcsi!




