Kispest–Honvéd FC
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Erster Erstliga-Sieg seit über drei Jahren

Erster Erstliga-Sieg seit über drei Jahren

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Veröffentlicht: 29.08.2026, 21:52Lesezeit: 3 Min.
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Am 6. Spieltag der OTP Bank Liga feierten wir dank eines Treffers von Ádám Szamosi einen 1–0-Sieg gegen ZTE FC.

Am 6. Spieltag der OTP Bank Liga trafen zwei Mannschaften mit jeweils drei Punkten aufeinander. Wir hatten zwar ein Spiel weniger absolviert als der Konkurrent aus Zala, aber ebenso viele Punkte gesammelt und gingen fest entschlossen in die Partie, den Sieg zu holen. Maurizio Jacobacci nahm nur eine Änderung an seiner Startelf vor: Zuigeber kehrte anstelle von Pekár in die Anfangsformation zurück.

In der achten Minute kam zunächst Zuigeber zum Abschluss, doch Gundel-Takács parierte. Aus dem anschließenden Konter lief Maxsuell allein auf Hadzikic zu, sein Heber geriet jedoch zu schwach und ging links am Tor vorbei. In der 13. Minute stürmte Adi Alic über die linke Seite nach vorne und legte auf den aus der zweiten Reihe nachrückenden Tamás Somogyi ab. Der zielte ins lange Eck, aber Calderón blockte seinen Schuss. In der 18. Minute brachte Csontos eine maßgenaue Hereingabe in die Mitte, die der perfekt gestartete Szamosi auf der linken Torseite über die Linie drückte (1–0). Nach dem Seitenwechsel wechselten beide Trainer. In der 52. Minute war Ádám Somogyi gleich zweimal nah daran, unseren Vorsprung auszubauen: Beim ersten Versuch rettete Gundel-Takács mit einer Glanzparade, beim zweiten musste der Gästetorhüter nicht eingreifen. In der 57. Minute fand Kállai Alic, doch unser Angreifer schoss nach der Drehung über das Tor. In der 75. Minute spielte Kállai einen hervorragenden Diagonalball auf Hangya, der sofort auf Szamosi zurückköpfte. Unser Mittelfeldspieler köpfte den Ball aufs Tor, aber Gundel-Takács wehrte mit einer fantastischen Parade ab.

In der 83. Minute durfte ZTE auf der rechten Seite einen Freistoß ausführen. Am Ende einer zweifellos sehenswerten Kombination traf Amato die Latte. Zwei Minuten später versuchte unser Neuzugang Reda Eddaraj sein Glück, doch sein Schuss ging rechts am Tor vorbei.

In der Schlussphase versuchten die Gäste, den Druck zu erhöhen, ohne unser Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. So konnten wir in der Bozsik Aréna erstmals seit dem 5. Mai 2023 wieder einen Heimsieg bejubeln. In der nächsten Runde reisen wir nach Győr zum amtierenden Meister. Anstoß ist um 20 Uhr.

OTP BANK LIGA, 6. SPIELTAG, 2026–27

KISPEST–HONVÉD FC–ZTE FC 1–0 (1–0)

Bozsik Aréna, 3.285 Zuschauer. Schiedsrichter: Marcell Derdák (Theodoros Georgiou, Gábor Máyer).

HONVÉD: Hadzikic – Kállai (Pauljevic, 78.), Baki, Boldor (Safronov, 86.), Csontos, Hangya – Zuigeber (Pinte, zur Halbzeit), Somogyi Á., Somogyi T. (Eddarraj, 68.), Szamosi (P. García, 78.) – Alic. Cheftrainer: Maurizio Jacobacci

ZTE: Gundel-Takács – Csonka (Harangi, 87.), Penalba (Diogo Antonio, 87.), Peraza, Calderón – Kiss, Amato, Krevsun, Teixeira (Richards, zur Halbzeit) – Maxsuell (Tchicamboud, 87.), Babos (Arthur Henrique, 75.).  Cheftrainer: Filipe Celikkaya

TOR: Szamosi (18.).

Maurizio Jacobacci:

„Ich freue mich sehr über das heutige Ergebnis, besonders für die Jungs, die alles gegeben haben, um zu gewinnen, und an ihre Grenzen gegangen sind. Ich glaube, dass diese Mannschaft bis zum heutigen Spiel mehr Punkte verdient gehabt hätte, als wir tatsächlich geholt haben. Was die Partie angeht, war das Quäntchen Glück, dessen Fehlen ich bisher beklagt hatte, diesmal endlich auf unserer Seite. Die erste große Chance hatten unsere Gegner in unserem Strafraum, aber unser Torhüter kam gut heraus, sodass wir keinen Gegentreffer kassierten. Anschließend gelang uns nach einer Flanke von außen ein schönes Tor. Das war eine riesige Erleichterung, man konnte richtig spüren, wie die Mannschaft aufatmete. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir noch eine Möglichkeit, die wir ebenfalls nicht nutzen konnten. Was ich aber unbedingt hervorheben muss: Wir haben zu null gespielt und unsere Defensivaufgaben gut gelöst. Wir spielten mit fünf Verteidigern, um die Räume zu schließen, denn wir wussten, dass der Gegner technisch stark ist und schnelle Spieler im Kader hat.“

Filipe Celikkaya:

„Wir wussten, dass uns ein sehr umkämpftes Spiel erwarten würde. Ich bin überzeugt: Hätten wir jene Gelegenheit genutzt, als Maxsuell allein vor dem Torhüter stand, hätten wir heute eine völlig andere Partie gesehen. Das ist uns aber nicht gelungen. Der Gegner erzielte nach einer Flanke ein Tor, und wir konnten nicht mehr ausgleichen. Wir hatten viel Ballbesitz, bei den Schüssen aufs Tor waren wir jedoch unterlegen. Das ist besonders ärgerlich, weil wir beispielsweise gegen ETO oder Ferencváros viel häufiger zum Abschluss gekommen waren, hier aber nicht. Daran müssen wir unbedingt arbeiten. Wir hätten einen oder sogar drei Punkte mit nach Hause nehmen können, fahren nun aber ohne Zähler nach Zalaegerszeg zurück.“

29.08.2026, 21:52Klub

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