Mit Elche und Spartak Moskau trafen zwei ungeschlagene Mannschaften im Finale des Honvéd Cup aufeinander. Die Spanier zogen vor unserer Mannschaft und Paris Saint-Germain ins Endspiel ein; gegen das Team von Tamás Szamosi gewannen sie mit einem Tor Unterschied, gegen die Franzosen mit drei Treffern Vorsprung. Die Russen erreichten das Finale mit vier Punkten, nach einem Sieg gegen Maribor sowie einem gewonnenen Elfmeterschießen nach dem Unentschieden gegen Atalanta.
Die erste Halbzeit wurde in einem beinahe unglaublichen Tempo geführt. Beide Teams gingen hochmotiviert in die Partie, doch große Chancen blieben weitgehend aus. Eine Ausnahme gab es: Norena schoss, Khautov parierte stark und tat dies anschließend auch beim Abpraller von José García. Doch auch danach war die Gefahr noch nicht gebannt, Canizares jagte den Ball allerdings weit über das Tor. In der 31. Minute versuchte es Montano, sein Freistoß rauschte jedoch über die Latte.
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild deutlich, und mit zunehmender Spielzeit übernahm Elche immer klarer die Kontrolle. In der 59. Minute fing Canizares einen Ball ab, hob ihn in einer Großchance aber über das Tor. Zwei Minuten später kombinierten die Spanier erneut stark: Nach einer Hereingabe von links ließ Canizares den Ball durch, Antón schob aus bester Position jedoch am Tor vorbei. Elches Cheftrainer Adrián Martínez bewies ein gutes Händchen, als er Alejandro García einwechselte – und genau dieser Wechsel sollte sich auszahlen: Sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit brachte der spanische Angreifer sein Team in Führung (1–0). In der letzten Minute hätte Canizares erhöhen können, doch Georgij Khautov, der später auch als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet wurde, parierte im Eins-gegen-eins überragend. In der Nachspielzeit fiel dann endgültig die Entscheidung: Elche konterte gefährlich, Khautov parierte erneut stark, doch Pablo Canizares verwertete den Abpraller und machte alles klar (2–0).
HONVÉD CUP, 2025/26, Finale
Elche CF (Spanien)–Spartak Moskau (Russland) 2–0 (0–0)
Bozsik Arena, 250 Zuschauer.
Elche: Fernández – Gonzalez, Masiá, Cano, Soler – J. Rodríguez, Montano (Antón, 47.), Picó Tenza (A. García, 66.) – Canizares, J. García (Recuerda, 47.), Norena (Castanos, 80.). Cheftrainer: Adrián Martínez
Spartak: Khautov – Trofimov, Bojko, Titarenko, Serkin – Jegorov, Katajev (Parfenov, 76.), Smirnov – Abubakirov (Zavjalov, – zur Halbzeit), Avdejev, Dzhingazijev (Prokhorenko, – zur Halbzeit). Cheftrainer: Aleksandr Ivantsov
Tore: A. García (74.), Canizares (80+1).
Bester Spieler des Turniers: Samuel Martínez Norena (Elche CF)
Beste Torschützen: Pablo Canizares Ruíz (Elche CF); Manilo Carone (Atalanta BC) je 3 Tore
Bester Torhüter des Turniers: Georgij Khautov (FK Spartak Moskau)



