Die Gastgeberinnen gingen in der 10. Minute nach einer Flanke in Führung. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, doch ab Mitte der ersten Halbzeit wurde Honvéd meist in die eigene Hälfte gedrängt. Wir versuchten über Konter gefährlich zu werden und kamen dabei zu zwei oder drei vielversprechenden Situationen, doch ein Tor gelang nicht.
Für die zweite Halbzeit wechselte Honvéd nahezu die komplette Formation. Spartak erzielte nach einer Ecke das zweite Tor und erhielt in der letzten Minute der regulären Spielzeit einen Elfmeter, den die Gastgeberinnen zum 3:0-Endstand verwandelten. Für die Mannschaft mit vielen neuen Spielerinnen, die sich noch in der Phase des Einspielens befindet, war die Partie sehr lehrreich.
Anna Nádudvaris Einschätzung nach dem Spiel:
„Wenn man bedenkt, dass dies unser erstes gemeinsames Spiel war, habe ich auf dem Platz viele Elemente wiedererkannt, die wir im Training geübt haben. Diese Partie war wichtig, um zu sehen, woran wir weiter feilen sollten und was zu den Stärken der Mannschaft werden kann. Als Lernspiel war sie hervorragend – für alle wurde deutlich, worauf wir im weiteren Verlauf mehr Wert legen müssen. Für die zweite Halbzeit haben wir viel gewechselt und wir wollten gewinnen, deshalb waren wir über die Niederlage enttäuscht. Da es aber unser erstes gemeinsames Spiel war, haben wir Grund zum Optimismus.”
Spartak Myjava – Budapest Honvéd FC 3:0 (1:0)
Budapest Honvéd FC: Krizsán, Csáki, Vas, Róth, Koszo, Krisztin, Végh, Bokor, Szalay, Vachter, Cakovic
Einwechselspielerinnen: Széchenyi, Kerekes, Sain, Nagy, Simon, Kós, Nádudvari
Cheftrainer: Balázs Dörnyei





