Die Bozsik Aréna wurde 2021 eröffnet. Bei ihrem Bau wurden modernste technische Lösungen und Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt. Entsprechend sind auch die Wasser-, Strom- und Gassysteme des Stadions darauf ausgelegt, den Betrieb mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt zu gewährleisten.
Das Bewässerungssystem des Stadions nutzt kein Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz. Die Bozsik Aréna verfügt über zwei Bohrbrunnen. Das daraus gewonnene Wasser ist ohne zusätzliche Aufbereitung nicht als Trinkwasser geeignet. Außerdem besitzt das Stadion zwei Regenwasserspeicher unter dem Außenparkplatz mit einem Fassungsvermögen von 1.100 beziehungsweise 620 Kubikmetern. Darin wird Regenwasser gesammelt, das vom Stadiondach und den Parkplatzflächen abfließt.
Das automatische Bewässerungssystem nutzt sowohl Brunnenwasser als auch gesammeltes Regenwasser und reguliert fortlaufend deren optimales Mischungsverhältnis. Auf das Trinkwassernetz könnte nur in einer außergewöhnlichen Notlage zurückgegriffen werden; dazu müsste die automatische Anlage zudem in den manuellen Betrieb umgeschaltet werden. Seit der Eröffnung des Stadions 2021 war dies kein einziges Mal nötig.
Wichtig ist, dass sich die derzeit geltende Beschränkung auf die Verwendung von Trinkwasser bezieht. Da die Bozsik Aréna kein Trinkwasser zur Bewässerung verwendet, entspricht der Stadionbetrieb in dieser Hinsicht den geltenden Vorschriften.
Derzeit wird ausschließlich der Spielrasen bewässert. Ein Platz in angemessenem Zustand ist aus sportfachlicher Sicht unverzichtbar, denn eine Vernachlässigung des Rasens würde dessen Zustand erheblich verschlechtern und später deutlich höhere Kosten für die Wiederherstellung verursachen.
Gleichzeitig haben wir die Bewässerung der übrigen Grünflächen der Arena bereits vor einiger Zeit eingestellt. Die Auswirkungen sind auch auf den Flächen vor dem Stadion sichtbar. Diese bewusste Entscheidung haben wir getroffen, um möglichst verantwortungsvoll mit den verfügbaren Wasserressourcen umzugehen.
Kispest–Honvéd FC bekennt sich weiterhin zu einem nachhaltigen Stadionbetrieb und handelt stets im Einklang mit den geltenden Gesetzen.



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